Die Wörter des Qurans, die für die Beschreibung des Universums verwendet werden, sind bemerkenswert. Das arabische Wort, das im oben genannten Vers mit "decken" übersetzt wird, heißt auf arabisch "tekvir".
«Er hat Himmel und Erde wirklich (und wahrhaftig) geschaffen. Er deckt die Nacht über den Tag und (umgekehrt) den Tag über die Nacht…»
Die Wörter des Qurans, die für die Beschreibung des Universums verwendet werden, sind bemerkenswert. Das arabische Wort, das im oben genannten Vers mit "decken" übersetzt wird, heißt auf arabisch "tekvir". Auf Deutsch bedeutet es soviel wie "etwas rundes mit etwas einwickeln" (Im arabischen wird dieses Wort für das Umwickeln runder Objekte wie zum Beispiel den Kopf mit einem Turban verwendet.) Die Informationen, die in den Versen über das Übereinander-Decken von Tag und Nacht gegeben werden, sind genaue Informationen über die Gestalt der Welt. Dies kann jedoch nur dann zutreffen, wenn die Erde rund ist. Dies heißt, dass im Quran, der im 7. Jahrhundert offenbart wurde, auf die Kugelgestalt der Erde angedeutet wurde.
Es muss daran erinnert werden, dass das Verständnis von Astronomie zu damaliger Zeit ein anderes war. Man nahm an, dass die Welt eine Scheibe ist. Darum basierten alle wissenschaftliche Berechnungen und Erklärungen auf diesem Glauben. Die Quranverse jedoch enthalten Informationen, die wir erst im vergangenen Jahrhundert erlernt haben. Da der Quran das Wort Allahs ist, wurden bei der Beschreibung des Universums die korrektesten Wörter verwendet. In den Quranversen werden Informationen, die wir erst im vergangenen Jahrhundert gelernt haben, schon vor 1400 Jahren gegeben.
Die Drehrichtung der Erde
Im Vers der Sure an-Naml wird nicht nur betont, dass die Erde sich dreht, sondern auch die Drehrichtung der Erde wird mitgeteilt.
«Und die Berge, die du für so fest hältst, wirst du wie Wolken vorbeiziehen sehen:
Allahs Werk, Der alles gut angeordnet hat. Er weiß wohl, was ihr tut.»
Im Vers der Sure an-Naml wird nicht nur betont, dass die Erde sich dreht, sondern auch die Drehrichtung der Erde wird mitgeteilt. Die Bewegungsrichtung der hauptsächlichen Wolkenmassen in einer Höhe von 3.500-4.000 Metern ist immer von Westen nach Osten.21
Der hauptsächliche Grund, warum die Wolkenmassen sich von Westen nach Osten bewegen, ist die Drehrichtung der Erde. Wie heute bekannt ist, bewegt sich auch die Erde von Westen nach Osten. Diese Erkenntnis, die die Wissenschaft erst vor kurzem entdeckt hat, wurde im Quran vor Jahrhunderten mitgeteilt.
Die Schichten der Erde
Eine der Informationen, die im Quran über die Erde gegeben werden, ist die Ähnlichkeit der Erde mit dem Himmel, der sieben Schichten hat.
Eine der Informationen, die im Quran über die Erde gegeben werden, ist die Ähnlichkeit der Erde mit dem Himmel, der sieben Schichten hat.
«Allah ist es, Der sieben Himmel erschaffen hat und von der Erde ebensoviel. Der Befehl steigt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Allah Macht über alle Dinge hat und dass Allah alle Dinge mit Seinem Wissen umfasst.»
Diese Information, auf die im obenerwähnten Vers hingewiesen wird, ist auch in den wissenschaftlichen Quellen zu lesen und es wird erklärt, dass die Erde aus sieben Schichten besteht. Diese Schichten sind folgende:
Schicht: Lithosphäre (flüssig)
Schicht: Lithosphäre (fest)
Schicht: Asthenosphäre 4. Schicht: oberer Erdmantel 5. Schicht: unterer Erdmantel 6. Schicht: äußerer Kern 7. Schicht: innerer Kern Das Wort "Lithosphäre" stammt vom Wort lithos, das auf Griechisch "Felsen" bedeutet. Sie ist der oberste Gesteinsmantel der Erde. Im Vergleich mit anderen Schichten ist sie sehr dünn. Die Lithosphäre ist unter den Ozeanen und in den Gebieten, die vulkanisch aktiv sind, noch dünner. Die durchschnittliche Dicke dieser Schicht der Erde ist 80 km. Sie ist kälter und solider als die anderen Schichten; aus diesem Grund wirkt sie wie eine Schale für die Erde.
Unter der Lithosphäre befindet sich die Asthenosphäre, deren Name vom Wort Asthenes stammt, das auf Griechisch schwach heißt. Diese Schicht ist noch dünner als die Lithosphäre und sie ist eine bewegliche Schicht. Diese Schicht besteht aus heißen, halbfesten Materialien, die wegen der hohen Temperatur und dem hohen Druck weich werden und schmelzen können. Es wird angenommen, dass die solide Lithosphäre über der Asthenosphäre schwimmt, die sich langsam bewegt.22
Unter diesen Schichten gibt es eine weitere Schicht mit einer Dicke von 2.900 Kilometern, die Erdmantel genannt wird, der bei hoher Temperatur aus halb-soliden Felsen besteht. Der Erdmantel, der mehr Eisen, Magnesium und Kalzium als die Schale enthält, ist heißer und dichter; denn die Wärme und der Druck innerhalb der Erde wachsen mit zunehmender Tiefe.
Im Zentrum der Erde befindet sich der Kern, der fast zweimal dichter als der Mantel ist. Der Grund für diese Dichte ist, dass es innerhalb des Kerns einen höheren Metallanteil (Eisen-Nickel Gemisch) als Gestein gibt. Der Kern der Erde besteht aus zwei verschiedenen Teilen: Der erste ist der flüssige äußere Kern, der eine Dicke von 2200 Kilometern hat; der andere ist ein solider innerer Kern, mit einer Dicke von 1250 Kilometern.
Es ist sicherlich eines der vielen wissenschaftlichen Wunder des Qurans, dass die Ähnlichkeit der Erdschichten mit dem Himmel mitgeteilt worden ist, die lediglich mit der Technologie des 20. Jahrhunderts festgestellt werden könnte.
Die Aufgabe der Berge
Im Quran wird auf eine sehr bedeutende geologische Funktion der Berge aufmerksam gemacht:
Im Quran wird auf eine sehr bedeutende geologische Funktion der Berge aufmerksam gemacht:
«Und Wir setzten festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit ihnen wanke...»
Die Berge haben die Funktion, Erschütterungen auf der Erde zu verhindern. Diese Tatsache, die zu der Zeit, als der Quran offenbart wurde, niemandem bekannt war hat sich erst aus den Entdeckungen der modernen Geologie ergeben.
Früher wurde angenommen, die Berge seien nur Anhöhen der Erdoberfläche. Wissenschaftler stellten jedoch inzwischen fest, dass die Berge nicht nur Anhöhen auf der Erde sind, sondern dass sie sich mitunter 10-15 mal weiter als ihre Höhe über dem Erdboden ausdehnen. Mit diesen Eigenschaften haben die Berge die Funktion von Nägeln oder Pflöcken, die z.B. ein Zelt am Boden befestigen. Der Mount Everest, dessen Gipfel 8848 m hoch ist, dehnt sich unterirdisch mehr als 125 km nach unten hin aus.23
Berge entstehen durch den Zusammenstoss und die Auffaltung der massiven tektonischen Platten, die die Erdkruste bilden. Wenn zwei solcher Platten zusammenstoßen, schiebt sich die eine unter die andere Platte, wodurch diese nach oben gedrückt wird und Höhen und Berge bildet. Die untere Platte bewegt sich weiter und bildet unter der Erdoberfläche eine tiefe Verlängerung des Bergrückens. In einem wissenschaftlichen Text wird die Struktur der Berge wie folgt beschrieben:
Einer der weltbekannten Unterseegeologen Prof. Siaveda gab den folgenden Kommentar ab, als er davon sprach, dass die Berge in der Erde "verwurzelt" sind:
Im Buch Earth [Die Erde] von Frank Press, der derzeit der Vorsitzende der Amerikanischen Wissenschaftsakademie ist und dessen Buch in vielen Universitäten der Welt als Standardwerk gelesen wird, wird beschrieben, dass die Berge die Form von Pflöcken haben und dass sie in der Erde verankert sind.26
Im Quran wird die Rolle der Berge durch einen Vergleich mit dem Pflock unterstrichen:
«Machten Wir nicht die Erde zu einem Bett. Und die Berge zu Pflöcken!»
Und in einem weiteren Vers teilt Allah uns mit, dass "Er die Berge festigte" (Sure 79:32 – an-Nazi'at). Das Wort "ersayha" hat in diesem Vers die Bedeutung von "verankern, fixieren, vernageln, angewurzelt sein".
Gebirge fixieren also die tektonischen Platten der Erdkruste, indem sie sich an den Berührungslinien dieser Platten befinden, wo sie sich nach oben und weiter noch nach unten hin ausdehnen. Auf diese Weise verhindern sie, dass die Erdkruste unkontrolliert auf der Magmaschicht treibt. Kurz, wir können die Berge mit Nägeln vergleichen, die Holzbretter zusammenhalten.
Dieser Fixierungseffekt der Berge wird in der wissenschaftlichen Literatur als Isostasie bezeichnet. Isostasie ist eine Theorie, nach der die Massemenge zwischen Erdmittelpunkt und Erdkruste an jedem Punkt gleich ist.
Wir wissen heute, das unsere Erdkruste aus verschiedenen Platten, besteht, die auf der flüssigen Magma des Erdmantels schwimmen. Wenn es Fixierungsfunktion der Berge nicht gäbe, würden die Platten wegen der hohen Rotationsgeschwindigkeit der Erde zum Äquator hin gedrückt, was große Verschiebungen auf der Erdoberfläche hervorrufen würde. In solch einer Lage würde sich kein Mutterboden auf der Erdoberfläche halten können, kein Wasser, es könnten keine Pflanzen wachsen, man könnte keine Strassen oder Häuser bauen, das Leben auf der Erde, so wie wir es kennen, würde kaum möglich sein.
Wie ersichtlich ist, wurde die lebenswichtige Rolle der Gebirge, die durch die moderne Geologie und durch seismische Messungen entdeckt wurde, im Quran als Beispiel der absoluten Weisheit von Allahs Schöpfung aufgedeckt. In einem anderen Vers sagt Allah folgendes:
«...Und Er stellte festgegründete Berge auf die Erde, damit sie nicht mit euch wanke...»
Diese Bewegung wird durch die Plattentektonik der Erdkruste verursacht. Anfang des 20. Jahrhunderts schlug ein deutscher Wissenschaftler namens Alfred Wegener vor, die heutigen Kontinente könnten in den frühen Zeiten der Erdgeschichte zusammengehangen und so einen einzigen riesigen Urkontinent gebildet haben, seien aber dann in unterschiedliche Richtungen gedriftet.
Die Geologen aber verstanden erst in den achtzigen Jahren, 50 Jahre nach Wegeners Tod, dass er recht gehabt hatte. Wie er in seinem Artikel von 1915, geschrieben hat, waren die Landmassen der Erde vor ca. 500 Millionen Jahren miteinander verbunden. Dieser große Landblock "Pangäa" befand sich auf dem Südpol. Vor ungefähr 180 Millionen Jahren teilte sich Pangäa in zwei Teile, die in unterschiedliche Richtungen trieben. Einer dieser riesigen Kontinente war Gondwana, das Afrika, Australien, die Antarktis und Indien einschloss. Der zweite war Laurasia, das Europa, Nordamerika und Asien außer Indien umfasste. In den folgenden 150 Millionen Jahren nach dieser Spaltung teilten sich Gondwana und Laurasia in kleinere Teile.
Diese Kontinente, die entstanden, nachdem Pangäa sich geteilt hatte, verschieben sich auf der Erdoberfläche mit einer Geschwindigkeit von einigen Zentimetern pro Jahr und ändern damit beständig die See- und Landverhältnisse der Erde.
Es muss dabei ein sehr wichtiger Punkt in Betracht gezogen werden: Allah hat die Bewegung der Berge in den Versen als treibende Tätigkeit beschrieben. Heute verwenden Wissenschaftler ebenfalls die Bezeichnung continental drift (Kontinentaldrift) für diese Bewegung.28
Das Kontinentaldrift ist eine Information, die zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt wurde, nicht beobachtet werden konnte und Allah hat uns mit dem Vers "die Berge, die du für so fest hältst" im voraus mitgeteilt, wie die Menschen dieses Thema einschätzen werden. Doch danach informiert Er uns, dass die Berge wie Wolken vorbeiziehen. Wie ersichtlich ist, wurde im Vers ganz offenbar auf die Beweglichkeit der Schicht, auf der sich die Berge befinden, hingewiesen.
Es ist ein weiteres Wunder, dass diese wissenschaftliche Tatsache, die vor kurzem erst entdeckt worden ist, schon im Quran verkündet wurde.
Unterschiede zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Wie in diesen Versen zu sehen ist, wurden die Wörter "west" und "ost" in Pluralform verwendet. Das Wort "mescharik" im ersten Vers ist die Pluralform von "Osten", das Wort "megarib" ist die Pluralform von "Westen", was darauf…
«Nein! Ich schwöre es bei dem Herrn der Osten und der Westen! Wir sind mit Sicherheit imstande.»
Wie in diesen Versen zu sehen ist, wurden die Wörter "west" und "ost" in Pluralform verwendet. Das Wort "mescharik" im ersten Vers ist die Pluralform von "Osten", das Wort "megarib" ist die Pluralform von "Westen", was darauf hinweist, dass sie mehr als zwei sind. Im letzten Vers jedoch drückt "meschrikeyn" zwei Osten, "magribeyn" zwei Westen aus. Die Wörter "mescharik" und "megarib", die in den Versen verwendet werden, haben auch die Bedeutung von "dem Ort, an dem die Sonne auf- und untergeht". Folglich werden in den obigen Versen die verschiedenen Stellen des Sonnenaufgangs und Sonnenuntergangs erwähnt. Außerdem ist es bemerkenswert, dass im ersten Vers beim Herrn des Ostens und Westens geschworen wird.
Die Drehachse der Erde (ekliptikale Achse) hat eine Neigung von 23° 27'. Wegen dieser Neigung und der Kugelform der Erde fallen die Sonnenstrahlen nicht immer unter demselben Winkel auf die Erdoberfläche. Aus diesem Grund beobachtet jemand, der sich weit entfernt vom Äquator befindet, dass die Sonne im Osten an verschiedenen Stellen aufgeht und im Westen an verschiedenen Stellen untergeht.
Jemand der sich genau auf dem Äquator befindet wird sehen, dass die Sonne immer genau im Osten aufgeht und genau im Westen untergeht, weil die Sonnenstrahlen auf dieses Gebiet immer im rechten Winkel einfallen. Wenn man beachtet, dass die arabische Halbinsel nicht weit vom Äquator entfernt ist, ist es ganz offenbar, dass es unmöglich ist, dort einen solchen wissenschaftlichen Vorgang durch Beobachtungen zu bestimmen. Denn jemand in dieser Region wird sehen, dass die Sonne immer am selben Punkt aufgeht und immer am selben Punkt untergeht. Die Begriffe in den obigen Versen bezüglich des Ostens und Westens könnten darauf hinweisen, dass die Sonne an verschiedenen Punkten aufgeht und an verschiedenen Punkten untergeht. (Allah weiß am besten.)
Die Verringerung der Erdmasse
Die Erde liegt unter einem permanenten Bombardement mit Protonen, Elektronen und Alphateilchen, die von der Sonne kommen. Diese Sonnenwinde sind so stark, dass sie die Masse der Erdatmosphäre langsam aber stetig verkleinern.
«Sehen sie denn nicht, dass Wir über ihr Land kommen und es von allen Seiten einschränken...»
Die Erde liegt unter einem permanenten Bombardement mit Protonen, Elektronen und Alphateilchen, die von der Sonne kommen. Diese Sonnenwinde sind so stark, dass sie die Masse der Erdatmosphäre langsam aber stetig verkleinern. Doch dieser Verlust an Erdatmosphäre ist so geringfügig, dass er, bis die Atmosphäre verschwunden sein würde, 5 mal länger dauern würde, als das vorausberechnete Lebensalter der Sonne beträgt.29
Denn durch das starke magnetische Feld, das Magnetosphäre wird die Erde vor diesen heftigen Eruptionen in bestimmten Grenzen geschützt. Der Verlust an Ionen, Sauerstoff, Helium und Wasserstoff, die von der Ionosphäre der Erde in die Tiefen des Raums ausgesendet werden, ist nur minimal, verglichen mit der unermesslichen Luftschicht um die Erde herum.30
Konkrete Beweise, dass Energieexplosionen in der Sonne verursachen, dass Sauerstoff und andere Gase von der äußeren Schicht der Erdatmosphäre in den Raum ausgestrahlt werden, wurden erst kürzlich durch die Raumschiffe der NASAgeliefert. Am 24. und 25. September 1998 konnten Wissenschaftler sehen, dass die Erde aus ihren äußeren Schichten der Atmosphäre an Materie verliert.31
Von einem anderen Gesichtspunkt ausgesehen könnten diese Verse darauf hindeuten, dass die Landmasse der Erde sich verringert.
Zu heutiger Zeit schmelzen die Eisblöcke an den Polen und der Spiegel der Ozeane steigt. Je mehr Küsten überflutet werden, desto kleiner wird die trockene Landfläche der Erde.32
Es ist von höchster Wahrscheinlichkeit, dass die Ausdrücke "Wir schränken es von allen Seiten ein", "dass Wir über das Land kommen und es an seinen Enden schmälern" in den Versen darauf hinweisen, dass die Meeresküsten überflutet werden.
Eine Nachricht, die in der New York Times veröffentlicht wurde, lautet folgendermaßen:
Erfindungen, die erst zum Ende des 20. Jahrhunderts verfügbar wurden, helfen uns, den verborgenen Sinn der Suren 21:44 und 13:41 zu begreifen.
Die Erde spaltet sich
Das arabische Wort "sad'a" im obenerwähnten Vers bedeutet "krachen, sich spalten, abweichen". Allahs Ankündigung der Spaltung der Erde weist wie auch bei den anderen wissenschaftlichen Wundern des Quran auf eine erstaunliche…
«Und beim Himmel mit seiner Wiederkehr; und bei der Erde, die sich spaltet!»
Das arabische Wort "sad'a" im obenerwähnten Vers bedeutet "krachen, sich spalten, abweichen". Allahs Ankündigung der Spaltung der Erde weist wie auch bei den anderen wissenschaftlichen Wundern des Quran auf eine erstaunliche Situation hin.
1945-46 haben die Wissenschaftler zum ersten Mal die Tiefe der Ozeane erforscht, um Mineralquellen zu erschließen. Eines der wichtigsten Ergebnisse, auf die sie bei ihren Forschungen gestoßen sind, war die Grabenstruktur der Erde. Die felsige Schicht an der äußeren Erdkruste verläuft in zwei Richtungen von Norden nach Süden und von Osten nach Westen, und sie ist durch Spalten und Gräben zerteilt, die eine Länge von zehntausenden von Kilometern haben. Weiterhin hat man herausgefunden, dass es in einer Tiefe von 100-150 km unter den Ozeanen geschmolzenes Magma gibt.
Aus den unterseeischen Spalten in der Erdkruste tritt Magma in die Ozeane aus. Hierdurch werden enorme Wärmemengen freigesetzt. Das erkaltete Magma bildet schließlich die unterseeischen Gebirge in den Ozeanen. Wenn die Erde nicht eine solche Struktur haben würde, die ermöglicht, dass aus der Erdkruste in hohem Maße Wärme freigesetzt wird, würde auf der Erde kein Leben möglich sein.34
Dass eine solche Information, die nur durch eine hoch entwickelte Technologie erlangt werden konnte, vor 1400 Jahren gegeben wurde, ist einer der Beweise dafür, dass der Quran Allahs Wort ist.
Das Gewicht der Wolken
Wolken können unglaublich schwer werden. Beispielsweise tragen die "Kumulonimbus" Sturmwolken Wassermengen mit einem Gewicht bis zu 300.000 Tonnen.
Wolken können unglaublich schwer werden. Beispielsweise tragen die "Kumulonimbus" Sturmwolken Wassermengen mit einem Gewicht bis zu 300.000 Tonnen.
Eine "Ordnung", in der eine 300.000 Tonnen schwere Masse am Himmel schweben kann, ist wirklich erstaunlich. In anderen Versen des Quran wird auf das Gewicht der Wolken folgendermaßen hingewiesen:
«Er ist es, Der die Winde als Verheißung Seiner Barmherzigkeit voraussendet, bis - wenn sie schwere Wolken tragen- Wir sie zu einem toten Land treiben und Wasser darauf niedersenden, womit Wir allerlei Früchte hervorbringen...»
Selbstverständlich ist es nicht möglich, dass die Menschen zu der Zeit, als der Quran hinabgesandt wurde, diese Kenntnis bezüglich des Gewichtes der Wolken hatten. Diese Information, auf die in den Quranversen hingewiesen wird und die erst vor kurzer Zeit entdeckt wurde, ist ein anderer Beweis dafür, dass der Quran Allahs Wort ist.
Der Regen fällt in bestimmten Massen
Allah teilt uns im Quran mit, dass der Regen nur in Maßen auf die Erde fällt. Diese Tatsache wird in der Sure az-Zukhruf folgendermaßen erwähnt:
Allah teilt uns im Quran mit, dass der Regen nur in Maßen auf die Erde fällt. Diese Tatsache wird in der Sure az-Zukhruf folgendermaßen erwähnt:
«(Der), Der euch vom Himmel Wasser hinabsendet, in (gebührendem) Maße, wodurch Wir totes Land wiederbeleben. So sollt auch ihr wiedererweckt werden.»
Diese gemessene Quantität des Regens ist wiederum durch die moderne Forschung entdeckt worden. Es wurde berechnet, dass in einer Sekunde von der Erdoberfläche 16 Millionen Tonnen Wasser verdampfen. Genau so viel Menge Regen fällt in einer Sekunde auf die Erde. In einem Jahr erreicht diese Menge 505 Billion (10¹² ) Tonnen. Dies bedeutet, dass das Wasser sich in einem ausgeglichenen Kreislauf, also "in Maßen" bewegt. Das Leben auf der Erdoberfläche hängt von diesem Kreislauf ab. Selbst wenn die Menschen alle vorhandene Technologie der Erde verwendeten, würden sie es nicht vermögen, diesen Kreislauf künstlich zu reproduzieren.
Sogar eine geringe Abweichung von diesem Gleichgewicht würde bald ein ökologisches Ungleichgewicht verursachen, das das Ende allen Lebens auf der Erdoberfläche bewirken würde. Jedoch geschieht dies nie und der Regen fällt jedes Jahr in der gleichen Quantität zur Erde, genauso wie es im Quran beschrieben ist. Das Regenmaß besteht nicht nur aus seiner Quantität, auch die Geschwindigkeit der Regentropfen beim Herabfallen hat ein Maß.
Egal wie groß die Regentropfen sind, ihre durchschnittliche Geschwindigkeit beträgt nur 8 m pro Sekunde, wenn sie die Erde ereichen.35
Wie ersichtlich ist, wurde im Quran auf ein genaues Maß bezüglich des Regens hingewiesen, das die Menschen vor 1400 Jahren nicht wissen konnten.
Die Entstehung des Regens
Es war ein großes Geheimnis für die Menschen, wie der Regen entsteht. Nach der Erfindung des Wetterradars wurde bekannt, durch welche Stadien der Regen gebildet wird. Regen entsteht in drei Stadien.
Es war ein großes Geheimnis für die Menschen, wie der Regen entsteht. Nach der Erfindung des Wetterradars wurde bekannt, durch welche Stadien der Regen gebildet wird. Regen entsteht in drei Stadien. Zuerst verdunstet Wasser von der Erdoberfläche und steigt mit Hilfe des Windes nach oben. Später bilden sich daraus Wolken und schließlich entstehen Regentropfen, die zur Erde zurückfallen.
Die Informationen im Quran über die Entstehung des Regens verweist genau auf diesen Prozess. In einem Vers wird diese Entstehung auf diese Art beschrieben:
«Allah ist es, Der die Winde entsendet und die Wolken aufziehen lässt; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will, und zerreißt sie in Fetzen. Dann siehst du den Regen mitten aus ihnen hervorbrechen. Und wenn Er ihn auf den von Seinen Dienern fallen lässt, den Er will, dann sind sie froh.»
Überprüfen wir diese drei Stadien, die in den Versen umschrieben werden, in einer technischen Weise:
DIE ERSTE PHASE: "Allah ist es, Der die Winde entsendet..."
Durch das Schäumen der Wellen in den Ozeanen entstehen zahllose kleinste Wassertropfen, die Salz enthalten und dadurch ein Aerosol bilden. Dieses nebelförmige Aerosol steigt in der Atmosphäre empor und bindet dabei mehr und mehr Wasser an sich.
DIE ZWEITE PHASE: "...und die Wolken aufziehen lässt; und Er breitet sie am Himmel aus; wie Er will und zerreißt sie in Fetzen..."
Durch den Wasserdampf, der an den Salzkristallen oder den Staubkörnchen in der Luft kondensiert, bilden sich die Wolken. Da die Wassertropfen in den Wolken mit ihrem Durchmesser von 0.01 bis 0.02 mm sehr klein sind, schweben sie in der Luft und breiten sich am Himmel aus. So bedeckt sich der Himmel mit Wolken.
DIE DRITTE PHASE: "...Dann siehst du den Regen mitten aus ihnen hervorbrechen..."
Die Wasserpartikel, die an den Salzkristallen oder den Staubkörnchen ansammeln, kondensieren und bilden Regentropfen. Auf diese Weise sondern sich die Tropfen, die schwerer als die Luft werden, von der Wolke ab und fallen in Form vom Regen auf die Erde zurück.
Wie wir gesehen haben, wird jedes Stadium der Entstehung des Regens in den Versen des Quran erwähnt. Außerdem werden diese Stadien genau in der richtigen Reihenfolge erklärt. Geradeso wie bei vielen anderen natürlichen Phänomenen auf der Erde gibt Allah die korrekteste Erklärung für dieses Phänomen und Er machte diese Tatsache schon vor Jahrhunderten bekannt, bevor die Menschen sie entdecken konnten.
In einem anderen Vers werden die folgenden Informationen über die Entstehung des Regens gegeben:
«Siehst du denn nicht, dass Allah die Wolken bläst, sie einmal zusammenballt und einmal übereinander schichtet? Und du siehst den Regen mitten herausströmen. Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken nieder, gefüllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke!»
Meteorologen, die die Wolkenarten studieren, kamen zu überraschenden Resultaten, über die Entstehung der Regenwolken. Sie bilden sich entsprechend definitiver Systemen und Phasen. Die Entstehungsstadien der Gewitterwolke Kumulonimbus sind folgende:
Phase, "blasen": Die Wolken werden entlang getragen, d.h. sie werden entlang, durch den Wind gezogen.
Phase, "zusammenballen": Die kleinen Wolken (Kumulonimbus) ballen sich zusammen und bilden die größeren Wolken.36
Phase, "übereinander schichten": Wenn die kleinen Wolken sich zusammen verbinden, erhöht sich aufwärts die Anziehungskraft. Diese Anziehungskraft in der Mitte der Wolke ist stärker als jene nahe der Ränder. Diese Anziehungen veranlassen den Wolkenkörper, vertikal zu wachsen, also die Wolken werden übereinander geschichtet.
Dies bewirkt, dass der senkrecht gewachsene Körper der Wolke sich in die kühleren Regionen der Atmosphäre ausdehnt. Genau an diesem Punkt beginnen in den kühleren Regionen der Atmosphäre innerhalb der Wolken die Wasser- und Hageltropfen größer zu werden. Wenn diese zu schwer werden, fallen sie aus der Wolke als Regen bzw. Hagel auf die Erde.37
Wir müssen uns daran erinnern, dass die Meteorologen erst vor kurzem darauf gekommen sind, diese Details bezüglich der Wolkenentstehung, der Struktur und der Funktion der Wolken zu erlernen, indem sie hoch entwickelte Ausrüstungen wie Flugzeuge, Satelliten und Computer verwendeten. Wie aus diesen Erklärungen ersichtlich ist, hat Allah uns eine Information gegeben, die vor 1400 Jahren nicht bekannt sein konnte.
Der Regen, der eine tote Gegend neu aufleben lässt
Der Quran macht uns auf die belebende Wirkung von Regen in vielen Versen aufmerksam:
Der Quran macht uns auf die belebende Wirkung von Regen in vielen Versen aufmerksam:
«...Denn dann senden Wir vom Himmel reines Wasser herab, damit Wir totes Land damit lebendig machen und Unseren Geschöpfen zu trinken geben, dem Vieh und den Menschen, in großer Menge.»
Neben der Tatsache, dass der Regen das lebenswichtige Wasser auf die Erde herablässt, hat er eine andere wichtige Funktion, und zwar die Eigenschaft zu düngen. Das Kondenswasser aus den Ozeanen, das als Regen aus den Wolken fällt, beinhaltet Stoffe, die den toten Boden wieder beleben. Diese belebenden Regentropfen bezeichnet man als Oberflächenspannungs-Tropfen. Sie entstehen in der von Biologen als Mikroschicht bezeichneten oberen Schicht der Wasseroberfläche. In dieser Oberflächenmembran, die dünner ist als 1/10 mm, befinden sich organische Reste die durch Absterben von mikroskopischen Algen und Plankton entstehen. Diese Reste enthalten viele wichtige Elemente die im Wasser nicht existieren, wie Phosphor, Magnesium, Kalium und Schwermetalle wie Zink, Kupfer, Kobalt und Blei. Sie filtern diese Stoffe heraus und binden sie. Die Samen und Pflanzen auf der Erde finden die notwendigen Mineralsalze und Elemente in den Regentropfen. Der Quran erklärt diesen Vorgang in einem anderen Vers so:
«Und Wir senden vom Himmel segenreiches Wasser herabund bringen damit Gärten und Korn zum Ernten hervor.»
Die Salze die im Regen herabfallen, sind ein Auszug der traditionellen Düngemittel Kalzium, Magnesium und Kalium, die den Boden fruchtbar machen. Die Schwermetalle, die sich in solchen Aerosolen befinden, sind von großer Bedeutung beim Herstellen von Elementen, die das Gedeihen und Vermehren von Pflanzen leistungsfähiger machen. Kurz und gut: Regen ist ein hervorragender Dünger. Ein mineralarmer Boden kann sogar nur mit den Düngemitteln, die er aus dem Regen bezieht, in einem Jahrhundertabschnitt alle für die Pflanzen notwendige Elemente gewinnen. Die Wälder entwickeln und ernähren sich ebenfalls durch die im Meer entstandenen Aerosole.
Auf diesem Wege fallen auf jeden der Kontinente 150 Millionen Tonnen Dünger pro Jahr. Wenn es diese natürliche Düngung nicht gäbe, würden viel weniger Pflanzen auf der Erde gedeihen. Diese Eigenschaft des Regens, die im Quran erwähnt wird, ist nur eines der zahlreichen Wunder des Quran.
Die Entstehung von Hagel, Blitz und Donner
Im obenerwähnten Vers wird auf die Beziehung zwischen Blitz und Hagel hingewiesen. Wenn man die Wirkung des Hagels auf die Entstehung des Blitzes untersucht, sieht man, dass im Vers auf eine wichtige meteorologische Tatsache…
«...Und Er sendet vom Himmel Berge von Wolken nieder, gefüllt mit Hagel, und Er trifft damit, wen Er will, und wendet ihn ab, von wem Er will. Der Glanz Seines Blitzes raubt fast die Blicke!»
Im obenerwähnten Vers wird auf die Beziehung zwischen Blitz und Hagel hingewiesen. Wenn man die Wirkung des Hagels auf die Entstehung des Blitzes untersucht, sieht man, dass im Vers auf eine wichtige meteorologische Tatsache hingewiesen wird. Im Buch Meteorology Today [Meteorologie heute] wurde über die Entstehung von Hagel und Blitz folgender Kommentar gegeben:
Im untenstehenden Vers wird auf die Beziehung der Regenwolken zu Blitzen und auf die Ursache dieser Effekte hingewiesen, so dass diese Verse mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen genau übereinstimmen:
«Oder gleichen einer Wetterwolke vom Himmel, geschwängert von Finsternissen, Donner und Blitz... die Finger stecken sie in ihre Ohren vor den krachenden Schlägen, in Todesangst...»
Regenwolken sind sehr große Wolken, die eine Fläche von 25.6 Quadratkilometern bis zu 256 Quadratkilometern und eine Höhe von 9.000-12.000 m haben. Wegen dieser außerordentlichen Dicke ist die Basis dieser Wolken dunkel. Da sich große Mengen von Wasser- und Eisteilchen darin befinden, ist es für die Sonnenstrahlen nicht möglich, die Wolke zu durchdringen und die Erdoberfläche zu erreichen.39
Die Entstehungsstadien von Donner und Blitz, auf die im Vers nach der Entstehung der Dunkelheit hingedeutet wird, sind wie folgt; Innerhalb der Regenwolken entsteht die elektrische Ladung. Diese Ladung der Elektrizität entsteht als Resultat der Prozesse Frieren, Aufteilung der Tropfen, die elektrische Ladung bei der Berührung. Wenn die Luft diese Art der Zusammenlagerung der elektrischen Ladung nicht isolieren kann, wird ein großer Funke zwischen den positiven und negativen Bereichen erzeugt. Die Spannung zwischen zwei entgegengesetzt geladenen Bereichen kann 1 Milliarde Volt sein. Der Funke kann auch innerhalb der Wolke entstehen, sie kann von einem positiv geladenen Bereich zum negativ geladenen Bereich zwischen zwei Wolken fließen oder von einer Wolke auf die Erde ausgeladen werden. Diese Funken bilden die Blitzstrahlen. Die plötzliche Erhöhung der elektrischen Ladung entlang der Blitzlinie verursacht sehr hohe Temperaturen (1000 °C). Dadurch dehnt sich die Luft entlang der Blitzlinie explosionsartig aus, wodurch das Donnergeräusch verursacht wird.40
Alles, was die moderne Wissenschaft über die Entstehung der Wolken, über die Ursachen des Donners und Blitzes sagt, befindet sich in großer Harmonie mit allen Beschreibungen der Quranverse.
Befruchtende Winde
In einem Quranvers werden die befruchtenden Winde erwähnt und es wird gesagt, dass infolgedessen der Regen entsteht.
In einem Quranvers werden die befruchtenden Winde erwähnt und es wird gesagt, dass infolgedessen der Regen entsteht.
«Und Wir senden die befruchtenden Winde, dann senden Wir Wasser nieder von den Wolken, dann geben Wir es euch zu trinken...»
In diesem Vers wird unterstrichen, dass das erste Stadium der Entstehung des Regens Winde sind. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts war die einzige bekannte Beziehung zwischen Wind und dem Regen, dass der Wind die Wolken antrieb. Jedoch haben die modernen meteorologischen Entdeckungen gezeigt, dass der Wind eine Rolle bei der Entstehung des Regens spielt.
Diese Funktion des Windes arbeitet folgendermaßen: Auf der Oberfläche von Ozeanen und Meeren bilden sich unzählige Luftblasen wegen des schäumenden Wassers. Wenn diese Luftblasen platzen, werden tausende kleiner Partikel, mit einem Durchmesser von gerade einem Hundertstel eines Millimeters, nach oben in die Luft geworfen. Diese Partikel mischen sich mit dem Staub, der im Wind enthalten ist und gelangen zu den oberen Schichten der Atmosphäre. Diese Partikeln, die durch Winde in große Höhen getragen werden, kommen dort in Kontakt mit Wasserdampf. Der Wasserdampf kondensiert an diesen Partikeln und macht sie so zu Wassertröpfchen. Diese Wassertröpfchen kommen zusammen, bilden die Wolken und fallen dann zur Erde in Form von Regen. Wie gesehen, "befruchten" die Winde den Wasserdampf mit den Partikeln, die sie vom Meer tragen und helfen somit schließlich der Anordnung der Regenwolken.
Wenn die Winde diese Eigenschaft nicht besäßen, würden die Wassertröpfchen in der oberen Atmosphäre sich nicht bilden können und es würde keinen Regen geben.
Der wichtigste Punkt hier ist, dass diese kritische Rolle des Windes bei der Entstehung des Regens vor Jahrhunderten im Quran angegeben wurde, zu einer Zeit, als die Menschen sehr wenig über natürliche Phänomene wussten.
Die Rolle des Windes bei der Befruchtung der Pflanzen ist eine andere Kenntnis, die in dem Vers bezüglich der befruchtenden Eigenschaft des Windes mitgeteilt wird. Viele Pflanzen auf der Erde stellen den Fortbestand ihrer Spezies dadurch sicher, dass sie ihre Pollen durch den Wind verteilen lassen. Viele Samen-Pflanzen, Nadelbäume, Palmen, auch alle blühenden Pflanzen, wiesenartige Gräser werden durch den Winden befruchtet. Die Befruchtung erfolgt, in dem der Wind den Blütenstaub von den Pflanzen nimmt und ihn auf gleichartige Pflanzen weht.
Bis vor kurzer Zeit war es dem Menschen unbekannt, wie der Wind die Pflanzen befruchtet. Nachdem entdeckt worden war, dass auch die Pflanzen Geschlechter haben, wurde verstanden, dass der Wind eine befruchtende Wirkung hat. Auf diese Tatsache wird im Quran mit dem Vers "Und von Himmel senden Wir Regen herab und lassen jede herrliche Gattung auf ihr sprießen." ( Sure 31:10 – Luqman) hingewiesen.
Die Ordnung bei der Entstehung des Windes
Der Wind ist eine Luftströmung zwischen verschiedenen Wärmezonen. In der Atmosphäre verursachen die unterschiedlichen Temperaturen über verschiedenen geographischen Arealen unterschiedliche Luftdrücke; die Luft strömt vom höheren…
«...und in dem Wechsel der Winde sind Beweise für ein Volk von Verstand.»
Der Wind ist eine Luftströmung zwischen verschiedenen Wärmezonen. In der Atmosphäre verursachen die unterschiedlichen Temperaturen über verschiedenen geographischen Arealen unterschiedliche Luftdrücke; die Luft strömt vom höheren zum niedrigeren Druck. Wenn die Druckzentren, also die Temperaturunterschiede in der Atmosphäre zu stark werden, werden auch die Luftströmungen stärker. So entstehen auch Wirbelstürme, die zu großen Zerstörungen führen können.
Das Interessante daran ist: obwohl zwischen den Polen und dem Äquator ein großer Druck- und Temperaturunterschied herrscht, ist unsere Erde in der Regel keinen starken Winden ausgesetzt. Wenn die großen Luftströmungen zwischen dem Äquator und den Polen ungehindert fließen könnten, wäre die Erde ein toter Planet, auf dem nur starke Wirbelstürme herrschten.
Das Wort "tasrif" im Ausdruck "tasrifir riyah" im obenerwähnten Vers bedeutet "etwas sehr viel drehen, leiten, anordnen, verteilen". Dies beschreibt die geordneten Bewegungen der Winde ganz genau. Außerdem ist dies eine Erklärung dafür, dass der Wind nicht von selbst planlos weht. Wer die Winde so beherrscht, dass das Leben für die Menschen möglich wird, ist Allah.
Die Meere vermischen sich nicht miteinander
Eine der Eigenschaften der Meere, die erst vor kurzem entdeckt worden ist, wird in einem Vers des Qurans wie folgt erklärt:
Eine der Eigenschaften der Meere, die erst vor kurzem entdeckt worden ist, wird in einem Vers des Qurans wie folgt erklärt:
«Den beiden Wassern, die sich begegnen, hat Er freien Lauf gelassen. Zwischen beiden ist eine Schranke, die sie nicht überschreiten.»
Diese Eigenschaft der Meere, die aneinandergrenzen, sich aber nicht vermischen, wurde erst vor kurzem von Ozeanographen entdeckt. Wegen der Oberflächenspannung (Kohäsionskraft) des Wassers vermischen sich benachbarte Meere nicht. Die Oberflächenspannung verhindert durch den Unterschied in der Dichte des Wassers, dass die Meere sich miteinander vermischen, gerade als ob eine dünne Wand zwischen ihnen wäre.41
Es ist interessant, dass diese Tatsache im Quran zu einer Zeit aufgedeckt wurde, als die Menschen kein Wissen von Physik, Oberflächenspannung oder von Ozeanographie hatten.
Die Finsternis in den Meeren und interne Wellen
Das allgemeine Klima in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans wie folgt beschrieben:
«Oder wie Finsternisse in einem tiefen Meer:
eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken - Finsternisse, die einen über den anderen. Wenn einer seine Hand ausstreckt, sieht er sie kaum. Und wem Allah kein Licht gibt, der hat kein Licht!»
Das allgemeine Klima in den tiefen Meeren wird im Buch Oceans wie folgt beschrieben:
Heute ist es möglich, die geographische Struktur eines Meeres, die Eigenschaften der lebenden Existenzen im Meer, seine Salzhaltigkeit, die Menge des Wassers, seine Fläche und Tiefe zu bestimmen.
Ohne spezielle Ausrüstung können Menschen nicht tiefer als 70 Meter tauchen. Menschen können auch in den tiefen, dunklen Teilen der Ozeane nicht überleben. Aus diesen Gründen haben Wissenschaftler es erst vor kurzem geschafft, ausführliche Informationen über die Meere zu entdecken. Jedoch wurde die Beschreibung über die "Finsternis in tiefen Meeren" in der Sure an-Nur vor 1400 Jahren aufgezeigt. Es ist zweifelsohne eines der Wunder des Quran, dass solche Informationen gegeben wurden, als man keine Ausrüstung hatte tief zu tauchen.
Zusätzlich lenkt die Beschreibung im 40. Vers der Sure an-Nur: "...wie Finsternisse in einem tiefen Meer: eine Woge überdeckt die andere, und darüber befinden sich Wolken..."
unsere Aufmerksamkeit auf ein anderes Wunder des Quran.
Dieses wissenschaftliche Wunder wird in dem Buch Oceanography, a View of Earth so erklärt:
Die Beschreibungen im Quran sind absolut konform mit der oben genannten Erklärung. Ohne Forschung kann man nur die Wellen auf der Oberfläche des Meeres sehen. Es ist unmöglich, die internen Wellen im Meer zu erkennen. Jedoch in der 24. Sure an-Nur lenkt Allah unsere Aufmerksamkeit auf eine andere Art Welle, die in den Tiefen der Ozeane auftritt. Zweifellos zeigt diese Tatsache, die die Wissenschaftler erst neulich entdeckt haben, dass der Quran Allahs Wort ist.