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AZTRENDEFRESNLRUITSQBSROKYDA

Wachsen Korallen im Süßwasser?

Eine weitere Widerspruchsbehauptung betrifft die Stelle in Vers 19 der Sure Ar-Rahman, an der die Eigenschaften von zwei verschiedenen Meeren erzählt werden.

Das Wort ( MIT BITTEREM UND SÜSSEM WASSER ), das im Original dieses Verses überhaupt nicht vorkommt, wurde, allen voran in der Übersetzung der Diyanet, in vielen Übersetzungsarbeiten in Klammern angegeben, und so wurde, da doch eines dieser beiden Meere Süßwasser habe, wie könne dann, wie im darauffolgenden Vers erzählt, gesagt werden, dass in diesem Wasser Perlen und Korallen wachsen. Es ist eine wissenschaftliche Tatsache, dass im Süßwasser, auch wenn man künstlich Perlen züchtet, niemals Korallen wachsen, also ist dazu geführt worden, dass man, GOTT BEWAHRE, denkt, es gebe im Koran zwischen zwei Versen einen auch wissenschaftlichen Widerspruch.

Dabei wird, diese im Original des Verses nicht vorhandene Angabe in Klammern mit der Stelle in Vers 53 der Sure Al-Furqan des Korans verwechselt, die ein anderes Ereignis erzählt…

Auch wenn man sich in den letzten Jahren bemüht, solche Übersetzungsfehler rasch zu korrigieren, begegnet man ihnen besonders in den Diyanet-Übersetzungen häufig.
Sehen wir uns diesen ganz klaren Übersetzungsfehler an, indem wir das Original des Verses untersuchen….

Sure Ar-Rahman 19

Merecel bahreyni yeltekıyân(yeltekıyâni).

1. merece : ließ fließen
2. el bahreyni : zwei Meere
3. yeltekıyâni : die beiden werden sich begegnen, werden zueinander gelangen

Schauen wir uns die betreffenden Verse der Sure Ar-Rahman in der Diyanet-Übersetzung an:
19. Er hat die beiden Meere (mit bitterem und süßem Wasser) freigelassen; sie gelangen zueinander.
20. (Aber) zwischen ihnen ist ein Hindernis, sie gehen nicht ineinander über und vermischen sich nicht.
21. Welche der Gaben eures Herrn leugnet ihr denn nun?
22. Aus beiden dieser Meere kommen Perlen und Korallen hervor.
23. Welche der Gaben eures Herrn leugnet ihr denn nun?
Die richtige Übersetzung, deren Sinn nicht durch Klammern entstellt ist, lautet hingegen;
19. Er hat die beiden Meere losgelassen; sie gelangen zueinander.
20. Zwischen ihnen ist ein Hindernis; sie überschreiten die Grenze des anderen nicht und vermischen sich nicht.
21. Welche der Gaben eures Herrn könnt ihr leugnen?
22. Aus beiden kommen Perlen und Korallen hervor.
23. Welche der Gaben eures Herrn könnt ihr leugnen?

In diesem Vers, der wie beim Nichtvermischen der beiden Meere auf das in den letzten Jahren wissenschaftlich gewonnene Wissen über die Oberflächenspannung in Flüssigkeiten hinweist, gibt es niemals einen Widerspruch. Wenn man bedenkt, dass ein solches Wissen in jener Zeit nicht erreichbar war, ist dieser Vers sogar ein vollkommenes Wunder des Korans…..
Der damit verwechselte Vers 53 der Sure Al-Furqan hingegen erzählt eine andere Sachlage. Und im Vers gibt es keinerlei Angabe darüber, dass im Süßwasser Perlen und Korallen wachsen. Es ist auch nicht denkbar, dass es so wäre. Denn im Koran, dem Wort Allahs, gibt es keinen Widerspruch…..
Sure Al-Furqan, Vers 53
Er hat die beiden Meere losgelassen; dieses ist frisch und süß, jenes salzig und bitter. Zwischen beide hat Er ein festes Hindernis gesetzt, das ihre Vermischung verhindert.